Ein Leitbild für den Rothirsch
Über den richtigen Umgang mit Rotwild wird seit vielen Jahrzehnten heftig debattiert. Dieser Konflikt ist vor allem durch jagdliche und forstliche Interessen geprägt, zunehmend rücken aber auch Aspekte des Tier- und Artenschutzes in den Mittelpunkt der Diskussion.
Mit dem Ziel, dem Rotwild in Deutschland ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig wirtschaftliche Schäden zu reduzieren, veröffentlichte die Deutsche Wildtier Stiftung zum Hubertustag 2006 das „Leitbild Rotwild – Wege für ein fortschrittliches Managment“.
Mit dem Leitbild Rotwild möchten der Herausgeber und die Autoren eine Diskussion über die Zukunft unseres größten heimischen Wildtieres in Gang setzen.
Die Autoren des Leitbildes sind Ulrich Wotschikowsky, Olaf Simon, Kai Elmauer und Prof. Dr. Dr. Sven Herzog
Das Leitbild - die Vision
Leitbild ist eine frei lebende, vitale Rotwildpopulation, die alle geeigneten Lebensräume Deutschlands besiedelt, ihren Lebensraum selbst wählt und ihren Lebensrhythmus eigenständig bestimmt.
Revierübergreifendes Management sorgt für einen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen des Menschen einerseits und den Ansprüchen des Rotwildes andererseits.
Stimmen zum Leitbild ...
Bund Bayrischer Berufsjäger
„Dem Bund Bayrischer Berufsjäger ist es ein großes Anliegen, dass das Rotwild endlich mehr Zuwendung erfährt als nur eine Betrachtung auf den Hegeschauen. Die Eingrenzung des Lebensraums nach rein forstlichen Überlegungen auf der einen Seite und der Trophäenjagd auf der anderen Seite erscheinen uns als die größten Hindernisse für das Anliegen, dem Rotwild wieder mehr Raum zu geben.“ - Ludwig Geschmeißner, 1. Vorsitzender
CIC – Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd
„Dieser Ansatz für den Umgang mit dem Rothirsch in Deutschland ist auch für viele andere europäische und außereuropäische Länder vorbildlich, zumal er die jüngsten internationalen Entscheidungen zur nachhaltigen Nutzung biologischer Vielfalt berücksichtigt. Er sollte daher zu einem Leitbild für den Rothirsch in Europa weiterentwickelt werden.“ - Dieter Schramm, Präsident
NABU – Naturschutzbund Deutschland
„Wir sehen im Rotwild eine Leitart, die für unzerschnittene Lebensräume steht. Ein fortschrittliches Management dieser Tierart, das vor allem zur Verbesserung seiner Lebensraumsituation führt, steht daher im gesamtgesellschaftlichen Interesse. Wir tragen das nun vorliegende Papier mit und würden uns wünschen, dass die vielfachen Anregungen zu einem besseren Verständnis und Miteinander von‚ Mensch und Wildtier‘ beitragen.“ - Olaf Tschimpke, Präsident
WWF Deutschland
„Ich freue mich, im Namen der Umweltstiftung WWF Deutschland mitteilen zu können, dass sich der WWF der letzten vorliegenden Fassung des Rotwildleitbildes anschließt. Wir freuen uns über die professionelle Einbindung der wichtigen Akteure.“ - Roland Melisch, Leiter Fachbereich Biodiversität, Artenschutz und TRAFFIC
Mit dem Ziel, dem Rotwild in Deutschland ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig wirtschaftliche Schäden zu reduzieren, veröffentlichte die Deutsche Wildtier Stiftung zum Hubertustag 2006 das „Leitbild Rotwild – Wege für ein fortschrittliches Managment“.
Mit dem Leitbild Rotwild möchten der Herausgeber und die Autoren eine Diskussion über die Zukunft unseres größten heimischen Wildtieres in Gang setzen. Die Autoren des Leitbildes sind Ulrich Wotschikowsky, Olaf Simon, Kai Elmauer und Prof. Dr. Dr. Sven Herzog
Das Leitbild - die Vision
Leitbild ist eine frei lebende, vitale Rotwildpopulation, die alle geeigneten Lebensräume Deutschlands besiedelt, ihren Lebensraum selbst wählt und ihren Lebensrhythmus eigenständig bestimmt.
Revierübergreifendes Management sorgt für einen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen des Menschen einerseits und den Ansprüchen des Rotwildes andererseits.
Stimmen zum Leitbild ...Bund Bayrischer Berufsjäger
„Dem Bund Bayrischer Berufsjäger ist es ein großes Anliegen, dass das Rotwild endlich mehr Zuwendung erfährt als nur eine Betrachtung auf den Hegeschauen. Die Eingrenzung des Lebensraums nach rein forstlichen Überlegungen auf der einen Seite und der Trophäenjagd auf der anderen Seite erscheinen uns als die größten Hindernisse für das Anliegen, dem Rotwild wieder mehr Raum zu geben.“ - Ludwig Geschmeißner, 1. Vorsitzender
CIC – Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd
„Dieser Ansatz für den Umgang mit dem Rothirsch in Deutschland ist auch für viele andere europäische und außereuropäische Länder vorbildlich, zumal er die jüngsten internationalen Entscheidungen zur nachhaltigen Nutzung biologischer Vielfalt berücksichtigt. Er sollte daher zu einem Leitbild für den Rothirsch in Europa weiterentwickelt werden.“ - Dieter Schramm, Präsident
NABU – Naturschutzbund Deutschland
„Wir sehen im Rotwild eine Leitart, die für unzerschnittene Lebensräume steht. Ein fortschrittliches Management dieser Tierart, das vor allem zur Verbesserung seiner Lebensraumsituation führt, steht daher im gesamtgesellschaftlichen Interesse. Wir tragen das nun vorliegende Papier mit und würden uns wünschen, dass die vielfachen Anregungen zu einem besseren Verständnis und Miteinander von‚ Mensch und Wildtier‘ beitragen.“ - Olaf Tschimpke, Präsident
WWF Deutschland
„Ich freue mich, im Namen der Umweltstiftung WWF Deutschland mitteilen zu können, dass sich der WWF der letzten vorliegenden Fassung des Rotwildleitbildes anschließt. Wir freuen uns über die professionelle Einbindung der wichtigen Akteure.“ - Roland Melisch, Leiter Fachbereich Biodiversität, Artenschutz und TRAFFIC









