Neue Initiativen für das Wild

Unterstützung für Rothirsch & Co


Das größte Säugetier Deutschlands hat weitere Unterstützer gewonnen: Im März 2009 gründete sich in Nordhessen die Initiative "Wald mit Wild", die unter anderem aufgrund der Diskussionen des 4. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung entstand.



Dabei berücksichtigt die Initiative nicht nur den Rothirsch, sondern alle im Wald lebenden Wildtiere. Sie verfolgt das Ziel, die Einheit von Wild und Wald wiederherzustellen, um so eine intakte Umwelt zu erhalten. Die Initiative will Wege für einen wirtschaftlich sinnvollen aber schonenden Umgang mit dem Ökosystem Wald finden und umsetzen. Dabei soll der Wald nicht zu einer einzig dem Gewinnstreben unterworfenen Holzplantage werden und den Wildtieren mit Achtung begegnet werden.

Zum erreichen ihrer Ziele schlägt die Initiative unter anderem die Ausweisung von Wildruhezonen und die Verkürzung von Jagdzeiten vor. Erste Aktion der Initiative war ein offener Brief an den Präsidenten des Landesjagdverbandes Hessen.

www.waldmitwild.de

Unabhängig von einander haben sich in Bayern außerdem zwei Initiativen gebildet, die sich mit Unterschriftenaktionen gegen Jagdpraktiken im Saatsforst und für mehr Wildtierlebensräume aussprechen. In Oberbayern wendet sich die Initiative "Wald-Wild-Mensch" vor allem gegen den Grundsatz "Wald vor Wild" im Waldgesetz und gegen Schonzeitaufhebungen und Nachtabschüsse. Die Unterschriftenlisten werden auf der homepage der Initiative zur Verfügung gestellt.

www.wald-wild-mensch.de



Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Vauna
  • TU Dresden

Konzeption Südschwarzwald

Das Rotwildgebiet Südschwarzwald ist eines der fünf in Baden-Württemberg ausgewiesenen Rotwildgebiete. Seit Juni 2005 arbeitete eine Projektgruppe unter der fachlichen Lenkung durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) an einer großräumigen Konzeption für das Rotwildgebiet Südschwarzwald. Als Ergebnis liegt ein Management-Konzept vor, das den Lebensraum-Ansprüchen des Rotwilds, aber auch den Interessen der Landnutzer Rechnung tragen soll. Konzeption Südschwarzwald