Von GPS- und Satelitentelemetrie des Rotwildes

Die rasante Entwicklung im Bereich der der Informationsübertragung hat in den letzten Jahren auch vor dem Rothirsch nicht halt gemacht. In den verschiedensten Regionen im ganzen Bundesgebiet empfangen  Forscherteams heute SMS oder andere Nachrichtensignale von telemetriertem Rotwild. Sie erhalten so immer detaillierteres Wissen über das Wanderverhalten und den Lebensrythmus der Tiere. Nicht zuletzt können mit Hilfe der modernen Technik auch Effekte von Landschaftszerschneidung und Stress auf die Tiere beschrieben werden.    

Analyse der Reaktion von Rotwild auf anthropogene Störungen als Grundlage für die Entwicklung räumlicher Konzeptionen

Zur Optimierung der Rotwildkonzeption Südschwarzwald wird von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und mit Unterstützung durch die Deutsche Wildtier Stiftung und die Stiftung Sicherheit im Skisport eine Studie durchgeführt, bei der der Einfluss des Menschen auf das Raum- Zeit-Verhalten des Rotwildes untersucht wird. Hierbei wird neben dem Einfluss von Pilzsuchern, Wanderern und verschiedenen Natursportarten auch der Einfluss verschiedener Jagdarten berücksichtigt.
Anthropogene Störungen

Sicherung genetischer Diversität beim Rothirsch

Schleswig-Holstein bietet dem Rothirsch eine Landschaft, die regional seinen biologischen Bedürfnissen optimal entspricht.

Habitatzerschneidung durch Verkehrswege und Störung durch den Menschen begrenzen jedoch den verfügbaren Lebensraum und drängen den Rothirsch in inselartige Refugien. Ihm wieder mehr Freiraum zur Vernetzung getrennter Populationen zu bieten, ist das Ziel des hier vorgestellten Projektes.
BLE Schleswig-Hostein

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Vauna
  • TU Dresden