Projekte


Immer häufiger rückt Rotwild heute in den Fokus wildbiologischer Forschung. Seien es Untersuchungen zur genetischen Variationen von Teilpopulationen oder zum Wanderverhalten telemetrierter Tiere, alle zeigen uns eines: Rotwild ist IN!

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Projekte vor, in deren Mittelpunkt der Rothirsch und seine Lebensräume stehen. Neben wissenschaftlichen Projekten geht es dabei auch um neue Wege ihres Managements, also um die Art und Weise des Umgangs mit unserem größten heimischen Säugetier.

Wenn Sie selbst ein solches Projekt betreiben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.
 

Rothirsch auf neuen Wegen?

In der nahrungsarmen Zeit von November bis April werden derzeit die Rothirsche im Nationalpark Bayerischer Wald in vier Wintergattern eingesperrt und gefüttert. Dies steht eigentlich im klaren Widerspruch zur Zielsetzung „Natur Natur sein lassen“. Bis 2010 wollte der Nationalpark Gespräche mit allen Interessengruppen führen, ob der derzeitige Umgang mit dem Rotwild diesen faszinierenden Tieren tatsächlich gerecht wird. Doch der Prozess ist ins Stocken geraten.
Bayerischer Wald

Projekt Heidehirsch

Um die zu erwartenden Negativwirkungen der Landschaftszerschneidung im Großraum Gifhorn- Wolfsburg-Lüneburg zu minimieren, sollen anhand der telemetrischen Erkenntnisse hinsichtlich der großräumigen Wanderungsbewegungen des Rotwildes, effektive Vorschläge für die Trassenführung und Wildquerungshilfen (z.B. Grünbrücken) unterbreitet werden.
Projekt Heidehirsch

Der Edelhert vom Reichswald bis Meinweg

In einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind die Chancen für die Rückkehr des Rotwilds in der Grenzregion am linken Niederrhein untersucht worden. An dieser Untersuchung beteiligten sich das Regionalforstamt Niederrhein, die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung des Landes NRW, die niederländische Provinz Limburg und die niederländische Staatsforstverwaltung.

Habitatanalyse Niederrhein

Rotwildkonzeption Südschwarzwald

Das Rotwildgebiet Südschwarzwald ist eines der fünf in Baden-Württemberg ausgewiesenen Rotwildgebiete. Seit Juni 2005 arbeitete eine Projektgruppe unter der fachlichen Lenkung durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) an einer großräumigen Konzeption für das Rotwildgebiet Südschwarzwald. Als Ergebnis liegt ein Management-Konzept vor, das den Lebensraum-Ansprüchen des Rotwilds, aber auch den Interessen der Landnutzer Rechnung tragen soll.
Konzeption Südschwarzwald

Managementplan Rotwild Schleswig-Holstein

Das Institut für Wildbiologie und Jagdkunde der Universität Göttingen wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Raume des Landes Schleswig-Holstein mit der Erstellung einer Lebensraumverbundanalyse für den Rothirsch als Indikatorart beauftragt. Den umfassenden Endbericht zu Lebensraumsituation, Lebensraumverbund und Management des Rothirsch in Schleswig-Holstein
finden Sie hier.

Managementplan Schleswig-Holstein

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Vauna
  • NABU
  • TU Dresden

Monitoring in Niedersachsen

Als wandernde Tierart ist Rotwild besonders stark von der Zersiedelung und Zerschneidung unserer Landschaft betroffen. Ob sich dadurch bereits die genetischen Strukturen der Teilpopulationen unterscheiden wurde nun in einer gemeinsamen Studie der Deutschen Wildtier Stiftung und der TU Dresden untersucht. Gefördert wurden sie dabei durch Jagdforschungsmittel des Landes Niedersachsen. Monitoring in Niedersachsen