Hirschtage in St. Oswald-Riedlhütte

„Geweiht, gehegt, geächtet“ war der Titel der Ausstellung zu den Hirschtagen im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald. Keine andere Formulierung könnte das wechselhafte Schicksal des Rothirsches im Bayerischen Wald während der letzten hundert Jahre besser ausdrücken als diese: Einst durch Jagd und Wilderei im Böhmerwald fast ausgerottet, später durch Hege und Trophäenkult zu Beständen angewachsen, die eine naturnahe Verjüngung des Waldes nicht mehr zugelassen haben und heute eine Zeit, wo der Lebensraum für das Rotwild stark eingeengt und durch Verordnungstext exakt festgelegt ist.

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Wildtier Stiftung unter Federführung des Wildbiologen Ulrich Wotschikowsky von VAUNA e.V. erstellt.

Die „Hirschtage“ haben den Rothirsch aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten und die Aufmerksamkeit der Besucher in dieser Woche auf diese faszinierende Tierart gelenkt. 

Das komplette Programm zur Eröffnungsveranstaltung, zu den Fach- und Filmvorträgen,  zu den Führungen zur Rotwildbrunft und zu den Kochkursen erhalten Sie hier.


Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Vauna
  • TU Dresden

Rotwildsymposium 2006

Freiheit für den Rothirsch! – Zur Zukunft der Rotwildgebiete in Deutschland

Mit dem Ziel, Wege aufzuzeigen, wie im Konsens mit allen Beteiligten dem Rotwild wieder mehr Lebensraum eröffnet werden kann, hatte die Deutsche Wildtier Stiftung zu ihrem 3. Rotwildsymposium nach Berlin geladen. Die Veranstaltung am 8. und 9. September 2006 stand unter der Schirmherrschaft des Landwirtschaftsministers von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus. Rotwildsymposium 2006