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Mythen & Sagen
Um den Rothirsch ranken sich Mythen, Sagen und Legenden. Wie zum Beispiel die Geschichte vom Hubertushirsch leben sie bis heute fort. Die wichtigsten von ihnen haben wir für Sie hier zusammengetragen.
Der Rothirsch hat, wie viele andere Tierarten auch, seinen Platz in der Mystik und Mythologie der Völker. Unsere Vorfahren sahen im regelmäßigen Abwerfen und in der jährlichen Neubildung der Geweihstangen ein Abbild der natürlichen Zyklen aus Werden und Vergehen, aus Licht und Dunkelheit. So wurde der Hirsch zu einem Sonnen-, Fruchtbarkeits- und Glückssymbol.
Sonne, Glück...
"Einst, als ich all mein Blei verschossen hatte, stieß mir, ganz wider mein Vermuten, der stattlichste Hirsch von der Welt auf. Er blickte mir so mir nichts dir nichts ins Auge, als ob er`s auswendig gewußt hätte, daß mein Kugelbeutel leer war. Da lud ich meine Flinte rasch mit Pulver und darüber eine ganze Handvoll Kirschkerne...
Münchhausen
Über die Herkunft des heiligen Hubertus ranken sich verschiedenen Geschichten. Er soll um 655 als erster Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse in Aquitanien geboren worden und ein Vorfahre der französischen Könige gewesen sein.
Hubertus
Weiteres zum Thema:
Viele Jahre lang war der Rothirsch für die einen nur ein Waldschädling und für die anderen nur eine Jagdbeute. Doch bei der Diskussion um Wald und Wild kamen die positiven ökologischen Effekte des Rotwildes immer zu kurz. Zum Hubertustag 2010 hat die Deutsche Wildtier Stiftung gemeinsam mit Burkhard Stöcker die Broschüre „Wild im Wald“ veröffentlicht. Sie wirft einen anderen Blick auf unser Schalenwild und plädiert für einen fairen Umgang mit Rothirsch und Co..
Wild im Wald