Das Steppentier
Der anpassungsfähige Weidegänger
In der Steppe gibt es eines im Überfluss: Gras. Und so ernährt sich Rotwild vorzugsweise von Gräsern und Kräutern und ist relativ anspruchslos in der Nahrungswahl. Allerdings ist pflanzliche Nahrung - im Vergleich zu Fleisch - schwerer aufschließbar und wesentlich energieärmer.
Deshalb haben sich Rothirsche, wie viele andere Pflanzenfresser auch, zu Wiederkäuern entwickelt. Ihr vierteiliger Magen und das mehrmalige Durchkauen des Nahrungsbreies ermöglichen die optimale Ausnutzung der in den Pflanzenzellen gespeicherten Energie.
Zwar frisst der Rothirsch am liebsten Gras. Doch in seinem heutigen Verbreitungsgebiet in Deutschland sieht sein Lebensraum in der Regel anders aus. Und so geht er im Sommer auch mal ans Getreide, im Herbst sind Bucheckern, Eicheln und Wildobst sehr begehrt. Im Spätwinter schält Rotwild die Rinde von nahezu allen Baumarten und beißt junge Knospen von Bäumen und Sträuchern ab, im Frühjahr äst es frisch austreibendes Laub.
Deshalb haben sich Rothirsche, wie viele andere Pflanzenfresser auch, zu Wiederkäuern entwickelt. Ihr vierteiliger Magen und das mehrmalige Durchkauen des Nahrungsbreies ermöglichen die optimale Ausnutzung der in den Pflanzenzellen gespeicherten Energie.
Dr. Doris Hofer
Ulrich Wotschikowsky







