Rothirsch-Kalender
Unser Hirschkalender beginnt im Mai, wenn die Hirschkälber zur Welt kommen.
Mai
Die hochträchtigen Hirschkühe dulden ihre knapp einjährigen Jungtiere vom Vorjahr nicht mehr in ihrer Nähe. Die Jährlinge sondern sich ab, bilden eigene kleine Trupps und ziehen weit umher. Die Familienrudel lösen sich auf. Gegen Monatsende werden die ersten Kälber geboren.
Juni
Die Setzzeit zieht sich bis etwa Mitte des Monats hin. Die erwachsenen Tiere verlieren das graue Winterhaar und ersetzen es durch kurzes rotes Sommerhaar. Den Hirschen wächst ein neues Geweih.
Juli
Die Familien finden wieder zu Rudeln aus Muttertieren, Kälbern und Einjährigen zusammen. Einjährige Hirsche lockern die Verbindung zum Muttertier und machen größere Exkursionen. Das Geweih der erwachsenen Hirsche ist zum Monatsende zu voller Größe ausgewachsen.
August
Im Leben der Familienverbände ändert sich nichts. Die weiße Fleckung der Kälber verliert sich. Die erwachsenen Hirsche schlagen den Bast von den fertigen Geweihen. Sie haben sich viel Fett angefressen, sind schwer und träge und bewegen sich nur auf kleinem Raum.
September
Die Kälber verlieren die letzten weißen Flecken. Die erwachsenen Hirsche werden unter einander aggressiv und unduldsam. Sie wandern zu den Familienverbänden, wobei sie dabei manchmal viele Kilometer zurück legen. Etwa Mitte September beginnt die Brunftzeit. Dann dröhnt der Wald vom Röhren der Hirsche.
Oktober
Die Brunft zieht sich bis ins erste Drittel des Monats hin. Sie hat vor allem den starken Hirschen viel Kraft gekostet. Bis zu einem Viertel ihres Körpergewichts haben sie verloren. Alle Tiere haben das rote Sommerhaar durch das graubraune Winterhaar ersetzt. Es ist länger und dichter und isoliert hervorragend gegen Kälte.
November
Mit den ersten Schneefällen wandert das Rotwild aus den Gebirgslagen in die Täler, um dort den Winter zu verbringen.
Dezember
Je kälter es wird und je mehr Schnee fällt, desto mehr schränkt das Wild seine Aktivitäten ein. Die Tiere ziehen zur Nahrungssuche nicht mehr viel umher, sondern verlegen sich darauf, Energie zu sparen.
Januar
Der Hochwinter ist die passivste Zeit des Rotwildes. Energie sparen heißt die Devise.
Februar
Für alte oder kranke Tiere ist das die härteste Zeit. Nicht alle haben genügend Energie, den Winter zu überleben.
März
Die älteren Hirsche verlieren ihr Geweih. Bei den jüngeren dauert das noch ein paar Wochen. Das Wild stürzt sich begierig auf die ersten grünen Knospen. Der aufsteigende Saftstrom in den Bäumen verführt die Tiere dazu, die Rinde mit den Schneidezähnen abzuziehen und zu fressen.
April
Die neuen Geweihe der älteren Hirsche wachsen rasch heran. Innerhalb von hundert Tagen nach dem Abwerfen werden sie ein neues, stärkeres Geweih geschoben haben. Die jungen Hirsche sind später dran. Manche tragen ihr vorjähriges Geweih immer noch.
Mai
Die hochträchtigen Hirschkühe dulden ihre knapp einjährigen Jungtiere vom Vorjahr nicht mehr in ihrer Nähe. Die Jährlinge sondern sich ab, bilden eigene kleine Trupps und ziehen weit umher. Die Familienrudel lösen sich auf. Gegen Monatsende werden die ersten Kälber geboren.
Juni
Die Setzzeit zieht sich bis etwa Mitte des Monats hin. Die erwachsenen Tiere verlieren das graue Winterhaar und ersetzen es durch kurzes rotes Sommerhaar. Den Hirschen wächst ein neues Geweih.
Juli
Die Familien finden wieder zu Rudeln aus Muttertieren, Kälbern und Einjährigen zusammen. Einjährige Hirsche lockern die Verbindung zum Muttertier und machen größere Exkursionen. Das Geweih der erwachsenen Hirsche ist zum Monatsende zu voller Größe ausgewachsen.
August
Im Leben der Familienverbände ändert sich nichts. Die weiße Fleckung der Kälber verliert sich. Die erwachsenen Hirsche schlagen den Bast von den fertigen Geweihen. Sie haben sich viel Fett angefressen, sind schwer und träge und bewegen sich nur auf kleinem Raum.
September
Die Kälber verlieren die letzten weißen Flecken. Die erwachsenen Hirsche werden unter einander aggressiv und unduldsam. Sie wandern zu den Familienverbänden, wobei sie dabei manchmal viele Kilometer zurück legen. Etwa Mitte September beginnt die Brunftzeit. Dann dröhnt der Wald vom Röhren der Hirsche.
Oktober
Die Brunft zieht sich bis ins erste Drittel des Monats hin. Sie hat vor allem den starken Hirschen viel Kraft gekostet. Bis zu einem Viertel ihres Körpergewichts haben sie verloren. Alle Tiere haben das rote Sommerhaar durch das graubraune Winterhaar ersetzt. Es ist länger und dichter und isoliert hervorragend gegen Kälte.
November
Mit den ersten Schneefällen wandert das Rotwild aus den Gebirgslagen in die Täler, um dort den Winter zu verbringen.
Dezember
Je kälter es wird und je mehr Schnee fällt, desto mehr schränkt das Wild seine Aktivitäten ein. Die Tiere ziehen zur Nahrungssuche nicht mehr viel umher, sondern verlegen sich darauf, Energie zu sparen.
Januar
Der Hochwinter ist die passivste Zeit des Rotwildes. Energie sparen heißt die Devise.
Februar
Für alte oder kranke Tiere ist das die härteste Zeit. Nicht alle haben genügend Energie, den Winter zu überleben.
März
Die älteren Hirsche verlieren ihr Geweih. Bei den jüngeren dauert das noch ein paar Wochen. Das Wild stürzt sich begierig auf die ersten grünen Knospen. Der aufsteigende Saftstrom in den Bäumen verführt die Tiere dazu, die Rinde mit den Schneidezähnen abzuziehen und zu fressen.
April
Die neuen Geweihe der älteren Hirsche wachsen rasch heran. Innerhalb von hundert Tagen nach dem Abwerfen werden sie ein neues, stärkeres Geweih geschoben haben. Die jungen Hirsche sind später dran. Manche tragen ihr vorjähriges Geweih immer noch.
Ulrich Wotschikowsky






